3. Nov
2012

Usbekische Gepflogenheiten

Einige Fakten, die Usbekistan so charmant machen.

  • Wir brauchen wiedermal Hilfe und fragen Einheimische. Wir verstehen uns nicht? Macht nichts, mit Händen und Füssen gehts immer. Und sonst wird man begleitet.
  • Jedes Auto ist ein Taxi. Nach den gelben Ausschau zu halten, lässt einem graue Haare wachsen. Warum nicht einfach alles anhalten was Räder hat und verhandeln?
  • Im Land der Vielraucher fragt der Taxifahrer oder Autobesitzer für jede Zigarette nach Erlaubnis.
  • Die Restaurants führen stets grosse Menükarten, das meiste Aufgeführte haben sie nicht. Aber Schaschlik gibts IMMER.
  • Überall werden die Autos exzessiv geputzt und poliert, dabei leben die meisten Usbeken in Wüstenstädten. Und das Auto ist nach 2km wieder staubig.
  • Männer haben nie eine Tasche oder einen Rucksack dabei. Aber wo zum Teufel bewahren die ihr Geld auf, von dem man bündelweise braucht, nur um einen Schaschlik zu futtern?
  • Im Zug offerieren einem die usbekischen Mitreisenden ungefragt Nüsse, Brot und Tee. Das ist Pflichtprogramm und erste Regel der usbekischen Gastfreundschaft.
  • Usbekische Mitreisende im Taxi können dem Taxifahrer auch schon mal sagen, er soll doch bitte aussteigen und den Touris Trauben pflücken. Schliesslich verlässt kein Mensch Usbekistan, ohne je frische Trauben ab der Rebe probiert zu haben – zweite Regel der usbekischen Gastfreundschaft.
  • Das einheimische, radgrosse Brot verkauft man aus alten Kinderwägen.
  • Es gibt keine abgepackten Guetsli in den Läden, sondern nur offen angebotene und immer dieselben. Steckt da die Guetslimafia dahinter?

Von Francesca | Keine Kommentare | Kategorie(n): Usbekistan, Zentralasien

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