5. Mai
2012

Oh, wie schön ist Panama

Was denn das Ganze mit der Tigerente soll, hat anscheinend noch nicht jeder ganz verstanden. Und was wir da von kleinem Tiger und kleinem Bär schreiben schon überhaupt nicht.

Nun, da gibt es das wunderbare Kinderbuch von Janosch mit dem Titel „Oh, wie schön ist Panama“, das von den dreien handelt. Die Geschichte erzählt auf schöne Weise, warum wir in die weite Welt verreisen sollen – und warum es daheim so schön ist. Da Francesca schon auf früheren Reisen von Tigi begleitet wurde, durfte sie auch jetzt nicht fehlen und hat sogar eine eigene Blog-Rubrik gekriegt.

Hier also die Geschichte in zwei Videos mit den Original-Bildern erzählt. Wer „Oh, wie schön ist Panama“ tatsächlich nicht kennt, sollte sich damit unbedingt weiterbilden.

Hier geht die Geschichte weiter und mit einer schönen Moral zu Ende:

Von Pädi | 2 Kommentare | Kategorie(n): Allgemein, Mittelamerika, Panama, Tigi meets...

3. Mai
2012

Letzter Halt: Davíd

Von der Hauptstadt in die zweitgrösste Stadt. Von uns auch  Pampa genannt. Pampa in der Wüste. Davíd hat nicht wirklich viel zu bieten (was soll ich euch bloss schreiben?), ausser  sauheissen Temperaturen, Strassen ohne Trottoirs, immensen Abfallhaufen und vielen Gauchos, aber die Stecke Panama City-San José direkt wollten wir uns dann auch nicht antun. So kam es zu unserem Stop in Davíd (man kann ja dem Lonely Planet nicht immer schon im Voraus Recht geben).

Dafür bot uns unser Hostel einen Pool, Hundebabies und den Papagei Coco zur Unterhaltung. Und um dann doch noch einen Schritt aus dem Hostel zu machen, brauchte es dann triftige Gründe: den Hunger…

Einen Tag zog es uns dann noch nach Boquete, denn nebst dem Hunger sollte doch auch der Kaffeedurst gestillt sein und schliesslich ist dies die Kaffeehochburg schlechthin. Mit einem alten amerikanischen Schulbus gings dann im mörderischen Tempo hoch ins etwas kühlere, vor allem von amerikanischen Rentnern bevorzugte, Boquete. Viel Kaffee: sehr gut, viele Amis: weniger gut. Aber das ist ein anderes Thema. Um den Aufenthalt noch mit einem weiteren Highlight zu spicken, kam endlich wieder mal der Bart ab. Also Pädis Bart. Und zwar bei einem, der weiss wie der Hase im Bartgeschäft läuft und seit 33 Jahren im Kaff die Schnäuzelchen stutzt. Frisch gestutzt und eher wieder der panamesischen Vorstellung von Anzahl Gesichtshaar entsprechend, gehts nun weiter nach Costa Rica.

Von Francesca | 1 Kommentar | Kategorie(n): Mittelamerika, Panama

2. Mai
2012

Tigi meets Panama

„Oh wie schön ist Panama“ sagte der kleine Bär zum kleinen Tiger. Mit der Tigerente an der Hand machten sie sich auf die Suche nach dem Panama, das von oben bis unten nach Bananen riecht…

Von Francesca | 1 Kommentar | Kategorie(n): Mittelamerika, Panama, Tigi meets...

27. Apr
2012

Zurück an Land in Panama City

F&F Tower in Panama CitySo eine Fingerverletzung beeinträchtigt die Reiseaktivitäten ziemlich. Dass ich mich mit der frischen Wunde auf unserem Segeltrip nicht zum Schnorcheln ins Wasser wagen konnte, liess mich nicht gerade freudige Luftsprünge machen. Als wäre dies nicht schon Strafe genug, trieben die Kunas inmitten auf einer ihrer bewohnten Inselchen meinen Lieblingssport. Man stelle sich vor: Da steht im Zentrum der Insel nicht etwa eine Kirche, nein da steht ein Volleyballfeld. Richi Stolz wären bei dem Anblick Freudentränen gekommen. Die Kunas waren gerade beim Training (wie überall auf der Welt gilt auch bei diesen Männern: Training = Ball möglichst fest übers Netz auf den Boden donnern) und ich durfte des Fingers wegen nicht mitspielen. Vielleicht wars aber auch besser so – da wurde in Flipflops oder barfuss auf Betonboden gespielt. Eine Verletzung reicht mir. Ich durfte dafür mit Francesca die Kuna-Mädels quer über die Insel Huckepack tragen. Und auf wem reiten die wohl am liebsten? Natürlich auf dem langen Lulatsch.

Angekommen in Panama City, waren wir froh wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Auch wenn die Beine noch ein wenig schaukelten – 5 Tage Seegang ausgleichen geht nicht spurlos an einem vorbei – gewöhnten wir uns schnell wieder an den Luxus einer Klimaanlage. Und selten haben wir uns so sehr gefreut über eine warme Dusche, eine richtige Toilette und ein grosses Doppelbett. So konnten wir in der Hauptstadt auch gut den Verwandtenbesuch angehen.

Verwandtenbesuch in Panama? Ja, richtig gelesen! Fräulein Pasciuti hat natürlich nicht nur Verwandtschaft im Toggenburg. Da gibt es noch Ruedi, den Cousin von Francescas Grossvater, der seit über 30 Jahren mit seiner Frau Yadira in Panama City lebt. Ruedi, sozusagen Francescas Gross-Cousin, nahm sich zwei Tage Zeit um mit uns die Stadt zu erkunden (Vielen Dank!). So gings ins Casco Viejo, die momentan mit Baustellen übersäte Altstadt, die imposante Skyline angucken und zur Miraflores Schleuse des Panamakanals. Sehr eindrücklich war es zu anzuschauen, wie riesige Öltanker in der Schleuse durch die Gesetze der Physik mehrere Meter angehoben wurden, um die Fahrt durch den Kanal zu starten. Klappt ja alles wie am Schnürchen. Ruedi meinte dazu nur: Wäre schön wenn alles in Panama so gut funktionieren würde wie der Kanal.

Von Pädi | 1 Kommentar | Kategorie(n): Mittelamerika, Panama

24. Apr
2012

Schiff ahoi

Endlich gehts weiter, neues Land, ein neuer Abschnitt der Reise. Rauf auf den gebuchten Katamaran, total euphorisch, ein bisschen Schiffli schaukeln die nächsten Tage mit tollen Leuten. Die Ruhe der See geniessen, in den Netzen hängen, sich von der Meeresbrise kitzeln lassen und schaukeln (wenigstens im sich-schaukeln-lassen haben wir Erfahrung…). So die Vorstellung. Punkt.
Unser Kapitän: Fritz, der Österreicher, der sein Katamaran gerne vollgestopft hat – am liebsten mit Menschen, die bringen noch Zusatzkohle. Lacht gerne, lacht gerne sehr laut.
José: 1. Matrose, Koch und Mädchen für alles, aus Panama. Verwöhnte uns mit Tintenfisch, Roastbeef und morgens mit frischem Vollkornbrot.
2 Amipaare: Nr.1 aka Familie Sauergesicht. Von morgens bis abends sauer und zu jeder Tageszeit mit einem Häkchen anzutreffen, um sich die Rastas „zu pflegen“. Nr.2 dagegen erfrischend angenehm und sehr pflegeleicht.
4 Australier: jung, Männer wie Berge, trinkfest
2 Brasilianerinnen: jeweils im knappen Bikini anzutreffen, sehr zur Freude der Herren an Bord.
1 Argentinier: hatte kein Mate dabei und war nur durch eine Fussballdiskussion aus der Ruhe zu bringen.
Zu guter Letzt – Bobby hat es schon erraten – unsere deutschen Freunde, 3 Männer unabhängig voneinander unterwegs: Nr.1 sehr friedliebend. Aber Uli, die Schweiz ist immer noch nicht das neuste Bundesland… Nr.2 der dauerrauchende Kaminfeger, der sein Glück kaum fassen konnte, als er Tigi live kennenlernte. Nr.3 Herr Jüngling-Besserwisser.
Im Netz hingen wir viel, aber fast genauso viel hing ich nachts auf der Überfahrt über der Reeling… Ein Schaukelbett werd ich mir in Zukunft bestimmt nie mehr wünschen. Die Kojen waren winzig, wenn nicht Klaustrophobie auslösend. Meine Medis liessen mich im Stich, Pädi und der Dramamine/Stugeron-Medimix waren gute Freunde. Zum guten Glück durften/mussten wir auch noch Nachtwache schieben, sprich auf dem Kapitänssitz Ausschau halten nach Eindringlingen (Schiffe) in unser Revier. In unserer Doppelschicht am frühen Morgen wollte niemand auch nur am Horizont auftauchen, nur die Delfine leisteten uns Gesellschaft.
Die Tage nach der Überfahrt verbrachten wir bei den traumhaften San Blas Inseln vor Panama. Sonnend, schwimmend, schnorchelnd. Nur Pädi blieb stets an Board (der Ventilator lässt grüssen) und war aber auch der Einzige, der den fiesen Sandflöhen entging.

Von Francesca | Keine Kommentare | Kategorie(n): Mittelamerika, Panama