8. Nov
2012

Oh Istanbul…

Oh Istanbul… Ich mag dich sehr.

Auf unübersichtlich viele Hügel hast du dich ausgedehnt, bei dir gehts immer rauf und runter, mit der Bahn hoch, die Treppen runter. Und wenn man davon müde wird, so steht ganz bestimmt immer ein einladendes Cafe bereit, das uns die Pause so richtig gönnt. Auch hungern lässt du uns nie, nein. Du hast so verdammt viel mehr zu bieten als der uns bekannte Kebab. Die Liebe zu dir wurde durch deine Küche noch ein bisschen mehr. Wer hätte das gedacht.

So ein kleines Bisschen erinnerst du mich schon an das baldige Zuhause. Migros und PTT haben sich schliesslich schon seit langer Zeit bei euch eingenistet.

Du hast noch soviel von dem abendländischem Charme in dir und trotzdem ruftst du nach Moderne. Das sehe ich vor allem dann deutlich, wenn ich in den ruhigen, modernen Strassenbahnen unterwegs bin und wieder mal der Muezzin durch die Gassen hallt. Auf der einen Seite die Frauen in Totalverschleierung, auf der anderen Seite die modebewussten Studentinnen. Alles nah beieinander, du gibst allen ein Daheim, du vereinst alle in dir. Auch die tausenden Katzen deiner Quartiere

Ja gut, auch zu dieser Jahreszeit sind immer noch Massen an Menschen unterwegs, was vor allem deinen zeitlosen Sehenswürdigkeiten zuzuschreiben ist. Aber das muss man sich ja nicht immer antun, denn du bietest einem auch Ruhe. Ruhe auf dem Schiff, schippernd auf dem Bosphorus.

Für mich steht fest, ich komme wieder. Vielleicht nicht mehr im Spätherbst bei Dauerregen, aber im Frühling sollst du schliesslich auch eine Wucht sein.

Von Francesca | 2 Kommentare | Kategorie(n): Europa, Türkei

Kommentare

Martina sagt:

Ihr seid ja wirklich schon fast greifbar nah! Ich wünsche euch tolle letzte Tage und ein jubelndes Empfangskommittee in der Schweiz!
Bis bald…

Francesca sagt:

Hey Martina, vielen Dank. Bald bald.. Morgen ist unser letzter, also wirklich allerletzter Weltreisetag :).

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